Das ist wirklich dumm gelaufen…

Polnischer Schwertransport rammt mit LKW auf der Ladefläche eine Eisenbahnbrücke

Mülllaster kracht schwer beschädigt auf die Straße

 

Hamburg – Stellingen

 

Tatort war am Donnerstag um 18.30 Uhr die Kieler Straße, hier, kurz nach der Aral Tankstelle, verläuft die Güterumgehungsbahn und quert die Kieler Straße mit einer Brücke. Vier Meter ist die Durchfahrtshöhe. Doch das haben die beiden polnischen Trucker eines Schwertransportes entweder übersehen oder nicht beachtet.

Auf der Ladefläche ihres Trailers haben sie einen alten Mulden-LKW, wollen damit in Richtung A 23. Doch die Brücke macht ihrer Reise ein Ende. Mit Tempo 50 kacheln sie gegen die Brücke, Stahl verbiegt und knirscht, der LKW wird von der Ladefläche herunter katapultiert und landet mit schweren Schäden auf dem Asphalt. Hätte da einer im Führerhaus gesessen, er hätte das nicht überlebt.

Die Brücke (Deutsche Stahlkonstruktion) wurde nicht beschädigt, der Zugverkehr konnte weiterlaufen. Für den zerstörten LKW wurde ein Abschleppunternehmen gerufen. 2.90 Meter hatte der LKW, 1.20 Meter hoch war die Ladefläche des Transportes und richtig – das waren 10 Zentimeter zu viel.

Die Polizei wird jetzt bestimmt eine nette Anzeige für das Transportunternehmen schreiben. Und das besenreine Reinigen der Fahrbahn durch die Polizei war da schon inklusive.

 

Wir haben die Bilder:

  • Totale der Unfallstelle auf der Kieler Straße
  • Schwere Schäden am transportierten LKW
  • Führerhaus ist völlig demoliert und verbogen
  • Polizei regelt den Verkehr an der Unfallstelle
  • Brücke mit Verkehrsschild „4 Meter“
  • Abschleppunternehmen zieht vor und will den LKW bergen
  • Tieflader auf dem der LKW mal gestanden hatte
  • Polizei macht die Straße wieder „besenrein“
  • Polizei lässt die Höhe nachmessen
  • LKW wird unter der Brücke herausgezogen
  • Weitere Bilder von der Unfallstelle

 

DOK ID: 17-02-17-01

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